
Was bis vor Kurzem noch als politische Diskussion wahrgenommen wurde, ist heute unternehmerische Realität: Schweizer Organisationen überdenken ihre Abhängigkeiten von US-amerikanischen Cloud-Anbietern, und das nicht nur auf Bundesebene.
Im November 2025 empfahl die Datenschutzkonferenz privatim, dass Bund und Kantone US-Cloud-Dienste nur dann nutzen sollen, wenn Daten eigenständig verschlüsselt werden und der Cloud-Betreiber keinen Zugriff darauf hat. Die Schweizer Bundesverwaltung hat digitale Souveränität zum Schwerpunktthema 2026 erklärt. Das Bundesamt für Gesundheit schliesst in seiner aktuellen SwissHDS-Ausschreibung US-Anbieter faktisch aus. Der US CLOUD Act von 2018 erlaubt US-Behörden weiterhin den Zugriff auf Daten, die von US-Unternehmen verwaltet werden. Dies, unabhängig vom Serverstandort.
Was für die öffentliche Verwaltung gilt, betrifft indirekt auch KMU: Regulierte Branchen wie Gesundheitswesen, Finanz- und Rechtswesen orientieren sich an den Standards der öffentlichen Hand. Geopolitische Unsicherheiten – von Handelskonflikten bis zu extraterritorialen Zugriffsrechten – sind für Unternehmen jeder Grösse ein reales Risiko. Eine aktuelle Studie von Lünendonk zeigt: 78 Prozent der CIOs priorisieren digitale Souveränität, doch fast jeder zweite Mittelständler hat keine dokumentierte Exit-Strategie für seine Cloud-Abhängigkeiten.
Was das für Ihr Unternehmen bedeutet
Es geht nicht darum, alles auf einmal zu ersetzen. Es geht darum, zu wissen, wo Sie stehen. Welche Software nutzen Sie? Aus welchem Land kommt sie? Wer hat Zugriff auf Ihre Daten? Und was passiert, wenn ein Anbieter plötzlich nicht mehr verfügbar ist oder seine Konditionen ändert?
Wie die rabbit it AG Sie unterstützt
Digitale Souveränität bedeutet nicht zwingend Rückschritt – sie bedeutet bewusste, strategisch durchdachte IT mit Daten und Systemen, die Ihnen gehören. Wir beraten Sie gerne. Schnell. Agil. Zuverlässig.